Sie fühlen sich morgens abgeschlagen, obwohl Sie meinen, Sie hätten gut geschlafen? Was hat das mit Erkrankungen der Lunge, also den Fachbereich der Pneumologie zu tun? Das Stichwort ist Schlafapnoe, also Atemstörungen während des Schlafs.
Weitere Symptome des „Schlafapnoesyndroms“ können sein:
Sollten Sie solche Symptome besitzen, dann sollten Sie dringend darüber nachdenken, sich untersuchen zu lassen. Denn Folgen der Schlafapnoe können sein:
Unsere Klinik verfügt über zwölf „Schlaflabore“, sogenannte polysomnografische Messplätze. Das sind Räume, in denen wir den Schlaf der Patienten überwachen.
Während Sie schlafen, überwachen wir:
Diese Messwerte geben Hinweise darauf, wie Sie im Schlaf atmen und wie die Schlafstadien verlaufen. Ein mögliches Ergebnis ist eine „Maskentherapie“. Hierbei tragen Sie nachts eine Maske, über die Sie einen dauerhaften „Luftdruck“ in die Atemwege erhalten – und dieser dauerhafte Luftdruck hält die Atemwege frei.
Eine Polysomnografie kann aber noch mehr. Denn Schlafstörungen können noch viele weitere Gründe mehr haben – auch das erkennen wir. Gründe können z. B. sein:
Hier gilt die Devise: Ist das Problem erkannt, kann man es therapeutisch angehen.
Unser Schlaflabor ist anerkannt (akkreditiert) bei der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin.
Zusätzlich finden Sie bei uns jeden 3. Montag im Monat zwischen 15 und 17 Uhr eine von der Fa. Heinen + Löwenstein geführte Maskensprechstunde im Schlaf- und Atemzentrum.
Meist ist es so, dass unsere Patienten alle Voruntersuchungen ambulant erhalten. Steht eine Diagnose, können wir umgehend reagieren. Beispiel bei Schlafapnoe: Sofortige Einleitung einer Maskentherapie (nCPAP-Therapie).
Pneumologische Kräfte bündeln im Schlaf- und Atemzentrum: Unser Schlaflabor kooperiert mit der Firma Heinen + Löwenstein, sie hat einen Servicebereich in unserem Haus. Die Mitarbeiter werden Sie in unserem „Schlaf- und Atemzentrum“ beraten: Welche Maske passt? Welches Gerät ist für mich das Richtige? Sie finden auch Hilfe für die Sauerstofftherapie, Heimbeatmungstherapie und bei anderen Fragen zu pneumologischen Erkrankungen.
Sprechzeiten: Mo.-Fr. 8:00 bis 12:00 Uhr